Zum 14. Mal fuhr der ÖTK für eine Woche, vom 16. – 21.09.2018 auf Tanzfreizeit. Das Ziel: Rosa-Flesch-Tagungszentrum Waldbreitbach im Westerwald.

Das Bildungshaus liegt in unmittelbarer Nähe des Mutterhauses der Waldbreitbacher Franziskanerinnen. Die Gemeinschaft wurde 1863 von Margarethe Flesch, der späteren Mutter Rosa gegründet. Sie wurde 2008 selig gesprochen.
Die Marienhaus-Unternehmensgruppe unterhält außerdem mehrere Krankenhäuser, Pflegeheime, Hospize und vielfache soziale Einrichtungen.TK Reise 1

Wir starteten in Edigheim mit sonnigem Wetter. Der erste Halt war das malerische Weinstädtchen Bacharach im Mittelrheintal am Fuße der Burg Stahleck. Die guterhaltene Stadtmauer mit wehrhaften Wachtürmen umschließt die Altstadt. Der Altar des Weingottes Bacchus soll der Ursprung des Ortsnamens sein.

Am Nachmittag erreichten wir das Rosa-Flesch-Tagungszentrum. Nach einem herzlichen Empfang konnten alle Teilnehmer die freundlichen Zimmer beziehen, die teilweise einen weiten Blick ins Wiedtal boten.

Nach einem leckeren Abendbuffet trafen wir uns zum ersten Tanzabend. Der helle Saal war gut geeignet für unsere große Gruppe. Alle waren mit Begeisterung dabei.

Am nächsten Morgen war der Drachenfels – einer der Berge des Siebengebirges – bei Königswinter unser Ziel. Die alte Zahnradbahn brachte uns zum Aussichtsplateau. Bei Sonnenschein hatten wir einen traumhaften Blick in die Weite des Rheintals  und die umliegenden Weinorte.

Unterhalb der Burgruine, weithin sichtbar, lud das märchenhafte Schloss Drachenburg mit Park zur Besichtigung ein.  Ein eindrucksvolles von der Rheinromantik geprägtes Beispiel pompöser Architektur. Nicht von einem König, sondern einem Pariser Börsenmakler ab 1882 in nur 3 Jahren erbaut.

Danach ein Stopp bei der Klosterruine Heisterbach. Einst ein bedeutendes Zisterzienserkloster aus dem 12. Jahrhundert mit einer riesigen Abteikirche, die nur noch vom Kölner Dom übertroffen wurde. Beachtenswert ist der mächtige Chorumgang, der die Apsis der Kirche zu einem zweischaligen Gebilde machte.

Im malerischen Unkel war dann Zeit zum Genießen und Bummeln entlang der schönen Rheinpromenade und durch romantische Gässchen mit malerischen Fachwerkhäusern.

TK Reise 2Am dritten Tag freute sich die Gruppe auf die Benediktinerabtei Maria Laach. Der romanischen Abteikirche wurde 1926 von Papst Pius XI der Ehrentitel „Basilika minor“ verliehen. Der mit Arkaden gesäumte Innenhof, das sog. Paradies und der Altar mit Baldachin sind sehr beeindruckend. Auch das Angebot der Klostergärtnerei wurde bestaunt und die vielfältige klostereigene Handwerkskunst im Klosterladen.

Am Nachmittag war unser Ziel die Altstadt von Andernach: eine der ältesten Städte des Landes, mit ihren zahlreichen Sehenswürdigkeiten, wie z.B. die Stadtbefestigung mit Grundmauern aus römischer Zeit und der Mariendom. Aber auch die gepflegte Rheinpromenade und die Cafés luden zum Verweilen ein.

In Bonn, der „alten“ Bundeshauptstadt, brachten uns am nächsten Tag  die Stadtführer nicht nur die mehr  als 2000jährigen Geschichte ihrer Stadt nahe, sondern auch den rheinischen Humor. Sehenswert: Beethoven-Haus, Rathaus, Poppelsdorfer Schloss und Allee mit Häusern aus der Gründerzeit.

Schon Donnerstag -  unser Abschlusstag.

Am Vormittag vermittelten uns die Stadtführer Remagens die römische Geschichte ihres Ortes näher. Bekannt ist die Stadt auch durch die Ludendorff-Brücke, eine militärisch wichtige Eisenbahnverbindung zwischen Remagen auf der linken Rheinseite und Erpel  rechtsrheinisch, die im 2. Weltkrieg zerstört wurde.  Sehenswert auch die Apollinariskirche oberhalb der Stadt.

Am Nachmittag konnten wir noch einmal bei Kaffee und Kuchen auf der Sonnenterrasse des Klosterberges die Gastlichkeit des Tagungshauses und den wunderschönen Ausblick auf die Berge des Westerwaldes genießen.

Im Forum Antoniuskirche, mit ihrer unverwechselbaren Atmosphäre, feierten wir unseren Abschlussabend bei guter Stimmung mit vielen Lieblingstänzen der Gruppe. Das getanzte „Vater Unser“ war ein Gänsehaut-Moment.

Freitag, früh um 8.00 Uhr, standen die ersten gepackten Koffer für die Heimfahrt bereit. Zum letzten Mal ein Frühstück in der Gemeinschaft – einsteigen – Abfahrt!

Auf der Heimreise legten wir einen  Zwischenstopp ein:  Idstein im Taunus, Residenz der Grafen von Nassau-Idstein. Eine Altstadt wie im Bilderbuch, mit Hexenturm, Burg und Schloss. Ein reicher Bestand an gepflegten Fachwerkhäusern mit ungewöhnlichem Schnitzwerk und die Unionskirche mit farbintensiver Kirchendecke als illustrierte Bibel.

In Nierstein ließen wir unsere Tanzfreizeit bei einer schmackhaften Winzervesper – und singen und tanzen  -  ausklingen.

In dieser Reisewoche war die Sonne unser ständiger Begleiter im Westerwald und es pfiff nicht der vielbesungene kalte Wind. Wir fühlten uns in der angenehmen Atmosphäre des Rosa-Flesch-Hauses rundum wohl.

Es ist Tradition, dass viele fleißige Helfer zum Gelingen jeder Tanzreise beitragen. Wir bedanken uns bei Brigitte und Klaus für die schriftliche Ausarbeitung des Programms, bei  Alois für die meditative Einstimmung in den Tag und bei Hans-Peter für die fundierten Hintergrundinformationen zu unseren Besichtigungen. Das tägliche Tanzen und die Freude in der Gemeinschaft runden die Reise ab.  

Wir freuen uns schon auf nächstes Jahr im September, wenn es wieder heißt: Einsteigen – Abfahrt!

Ute Leuck, Renate Pfaff

   

Tageslosung  

Samstag, 17. November 2018
Die Tage deiner Trauer werden ein Ende haben.
Gott wird abwischen alle Tränen von ihren Augen.
   

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